Über Kreislaufwirtschaft.at
Kreislaufwirtschaft.at wird betreut von alchemia-nova im Rahmen des Projekts DIRECT HUBS, gefördert aus Mitteln des Klima- und Energiefonds und wird im Rahmen des Programms „energy transition 2050“ durchgeführt. Im Rahmen des Projekts DIRECT HUBS wird ein Konzept für lokale Innovations- und Transformationszentren in Städten entwickelt, in denen sich die Bürger*innen an der Mitgestaltung beteiligen, Innovatoren eine Plattform erhalten und Lösungen im dynamischen Austausch innerhalb der Gemeinde entwickelt werden.
Was wir uns wünschen würden – Die Vision von DIRECT HUBS
Die Vision von DIRECT HUBS ist die Umwandlung der Lebensmittelwertschöpfungskette in einen Lebensmittelwertschöfpungskreis, mit Hilfe eines soliden Konzepts für die Implementierung von Transformationszentren in Städten. DIRECT HUBS möchte die Rolle der Städte im Nahrungsmittelsystem verändern, indem das Projekt das reiche Potenzial von Städten an menschlichen und natürlichen Ressourcen und dessen Nutzbarmachung aufzeigt.
In DIRECT HUBS arbeiten wir an unserer Vision von Kreislauf-Hubs in Städten. Aber was sind Kreislauf-Hubs? Welche Herausforderungen und Hindernisse gibt es bei der Verwirklichung? Wir haben eine Definition, die zunächst etwas sperrig klingt, deswegen soll sie hier genauer erläutert werden:
Kreislauf-Hubs sind physische Orte der gelebten Kreislaufwirtschaft, der Begegnung und des gemeinsamen Schaffens in Städten. Sie folgen dem Prinzip „Abfälle sind Ressourcen“ und dienen als dezentrale Umschlagplätze für ungenutzte (Sekundär-) Ressourcen. Sie nützen z.B. innovative naturbasierte Konversionstechnologien für Nährstoffe und (Ab-) Wasser um Kreisläufe zu schließen und nachhaltige Lebensmittelproduktion in der Stadt zu fördern. Transformations-Hubs orientieren sich an den Leitprinzipien Partizipation, Innovation und Kreislaufähigkeit.
Beginnen wir mit den physischen Orten: Kreislauf-Hubs sollen kein digitaler Ort, keine Online-Community sein, sondern reale Treffpunkte in Städten wo gemeinsam gearbeitet werden kann. Diese Orte sollen in bestehenden Gebäuden und bestehender Infrastruktur entstehen. Wir wollen nutzen was da ist und die Ressource Raum wiederverwenden.
Im Projekt entwickeln wir einen Leitfaden zur Identifizierung von unzureichend genutzter Infrastruktur unter Einbeziehung von ExpertInnen wie dem Institut für Raumplanung, Umweltplanung und Bodenordnung der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU).
Das Prinzip „Abfälle sind Ressourcen“ als eines der Leitprinzipien der Kreislaufwirtschaft soll in Kreislauf-Hubs umgesetzt werden. Dies kann auf unterschiedliche Art und Weise umgesetzt werden zB durch gemeinschaftliches Kompostieren. So können die Hubs zu dezentralen Umschlagplätzen für ungenutzte Ressourcen werden. Was kann das bedeuten? Nährstoffe können in den Hubs gesammelt werden, wie erwähnt zB durch Kompostierung, der Kompost kann wieder an die Landwirt*innen in der Umgebung rückgeführt werden, diese liefern wiederum die Lebensmittel in die Hubs welche anschließend von den Anrainer*innen abgeholt werden. Dadurch gehen die Nährstoffe in der Stadt nicht verloren, sondern werden an den Ort der Lebensmittelproduktion rückgeführt. Weitere soziale und technische Innovationen zur Schließung von Ressourcen-, Nährstoff- und Wasserkreisläufen können in den Hubs demonstriert und wichtige Wiederverwendungsszenarien auf lokaler bzw. regionaler Ebene vorangetrieben werden. So sollen die Kreislauf-Hubs auch einen Bildungsauftrag erfüllen und möglichst viele Menschen aus allen Generationen für die Themen begeistern. Wir wollen eine diverse Gesellschaft einbinden und sehen das auch als Herausforderung und Auftrag.
Beispiele was es schon alles gibt, möglich ist und funktioniert findet ihr bei unseren Inspirationsprojekten und in den Stories.
Moritz Klein
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